Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Firma Greber Management GmbH, im Folgenden Lieferant genannt

1. Geltung der AGB

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen beruhen auf Schweizer Recht und gelten innerhalb der Schweiz, sofern die Parteien sie ausdrücklich oder stillschweigend anerkennen. Änderungen und Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie vom Lieferanten schriftlich bestätigt werden.

Wird ein Vertrag abgeschlossen und der Kunde legt ebenfalls AGB vor, gelten die übereinstimmenden Punkte. In Bezug auf die abweichenden Bestandteile wird eine schriftliche Vereinbarung getroffen.

Diese AGB gelten auf unbestimmte Zeit, solange sie nicht von den Parteien in schriftlicher Vereinbarung geändert wurden.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen des OR über den Kaufvertrag (Art. 184 ff. C) sowie andere schweizerische Gesetze und Verordnungen. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder der Vertrag eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen gilt eine wirksame Bestimmung als von Anfang an vereinbart, die der von den Parteien gewollten wirtschaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt im Falle einer Lücke.

2. Angebote des Lieferanten und Vertragsabschluss

2.1 Greber Management GmbH bietet sektorenunabhängige Beratungs- und Projektdienstleistungen, insbesondere im Zusammenhang mit Geschäftstätigkeiten in Asien und Europa.

2.2 Unsere Webseite enthalten unverbindliche Informationen. Telefonische Auskünfte haben keine längerfristige Gültigkeit. Offerten, die schriftlich, in persönlichem Gespräch, per Fax oder per Email gemacht werden, gelten als verbindlich. Wenn der Kunde Beratungsdienstleistungen zusätzliche verlangt, die darin nicht enthalten sind, werden diese nachträglich in Rechnung gestellt.

2.3 Eine Offerte ist 30 Tage lang gültig, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Alle mit dem Angebot abgegebenen Unterlagen und Muster bleiben Eigentum des Lieferanten. Ohne Einwilligung des Lieferanten darf Dritten keine Einsicht in die Angebotsunterlagen gewährt werden. Angaben, welche vom Lieferant als Richtwerte bezeichnet werden, sind unverbindlich und sollen nur zur Abschätzung von Grössenordnungen dienen.

2.4 Eine Offerte wird angenommen, indem der Kunde dies schriftlich, per Fax oder E-Mail mitteilt. Der Lieferant bestätigt die Annahme schriftlich per Fax oder E-Mail.

2.5 Wünscht der Kunde eine Änderung gegenüber der Auftragsbestätigung, teilt ihm der Lieferant innert zwei Wochen mit, ob die Änderung möglich ist und welche Auswirkungen sie auf die Erbringung der Leistungen, die Termine und Preise hat. Für Beratungsdienstleistungen, die bereits geliefert sind, gilt die Änderung nicht.

2.6 Ein Widerruf mittels E-Mail ist unzureichend. Erfolgt ein Widerruf zur Unzeit, stehen dem Lieferanten die gesetzlichen Schadenersatzansprüche zu.

3. Termine

3.1 Der Lieferant verpflichtet sich, dem Kunden die vereinbarten Beratungsdienstleistungen an den in der Auftragsbestätigung festgelegten Terminen zu liefern, während der Kunde sich verpflichtet, diese Beratungsdienstleistungen zu der vorbestimmten Zeit abzunehmen und zu bezahlen.

3.2 Die Termine werden angemessen verschoben, wenn Hindernisse auftreten, die ausserhalb des Willens des Lieferanten liegen; wie Naturereignisse, Mobilmachung, Krieg, Aufruhr, Epidemien, Unfälle und Krankheit, erhebliche Betriebsstörungen, Arbeitskonflikte, verspätete oder fehlerhafte Zulieferungen sowie behördliche Massnahmen.

3.3 Bei sonstigen Verzögerungen kann der Kunde

i) auf weitere Lieferungen verzichten: Dies hat er dem Lieferanten unverzüglich mitzuteilen.

ii) Teillieferungen verlangen, sofern möglich: Dies muss unverzüglich vereinbart werden.

iii) dem Lieferanten eine angemessene Frist zur nachträglichen Erfüllung ansetzen: Erfüllt der Lieferant bis zum Ablauf dieser Nachfrist nicht, darf der Kunde, sofern er es sofort erklärt, auf die nachträgliche Leistung verzichten oder vom Vertrag zurücktreten.

3.4 Der Lieferant muss den Kunden so rasch wie möglich über Verzögerungen informieren.

4. Vertragserfüllung

4.1 Für Umfang und Ausführung der Lieferung ist die Auftragsbestätigung massgebend. Der Lieferant liefert die Beratungsdienstleistungen in der bestellten Ausführung, Dateien in maschinell lesbarer Form in der gültigen Version im Zeitpunkt der Lieferung.

4.2 Soweit kein besonderer Erfüllungsort von den Parteien verabredet ist oder aus der Natur des Geschäftes hervorgeht, gilt als Lieferung die Bereitstellung der Beratungsdienstleistungen am Sitz des Lieferanten.

Wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, gehen Nutzen und Gefahr mit Abgang der Beratungsdienstleistungen und Waren vom Absender auf den Kunden über.

4.3 Sofern kein besonderes Abnahmeverfahren vereinbart ist, hat der Kunde die Beratungsdienstleistungen selbst zu prüfen und allfällige Mängel schriftlich anzuzeigen. Unterlässt der Kunde die Anzeige innerhalb von 3 Arbeitstagen nach der Lieferung, gelten die Beratungsdienstleistungen als mängelfrei und die Lieferung als genehmigt. Der Kunde ist dann zur termingerechten Bezahlung verpflichtet.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

5.1 Die Preise werden in der Offerte festgelegt. Die Mehrwertsteuer wird hinzugerechnet.

5.2 Der Kunde ist verpflichtet, bei Auftragsbestätigung sofort und ohne Abzüge 40% des Auftragswertes als Akonto-Zahlung zu entrichten. Die Schlussbetrag wird innerhalb von 10 Tagen nach der Lieferung der Vereinbarten Dienstleistung vom Kunden beglichen.

5.3 Werden Zahlungsbedingungen nicht eingehalten, ist der Lieferant berechtigt,

i) Forderungen gegen den Besteller sofort zu stellen

ii) für alle ausstehenden Forderungen Sicherheiten zu verlangen.

iii) die erbrachten Leistungen vollumfänglich einzubehalten bis der Kunde den Forderungen entgegenkommt.

iv) oder bei Spezialfällen wie Leistungen mit reduzierten Stundensätzen (bei Projekten mit finanziellen Beteiligung), rückwirkend den regulären Stundensatz zu verrechnen.

Sind Sicherheitsleistungen oder Zahlungen auch bei Ablauf einer angemessenen Nachfrist noch nicht erbracht, kann der Lieferant vom Vertrag zurücktreten auch wenn die Dienstleistungen und Waren oder ein Teil davon bereits geliefert wurden.

5.4 Wenn der Kunde die Zahlungsbedingungen nicht erfüllt, ist der Lieferant berechtigt, Schadenersatz zu verlangen.

5.5 Hält der Kunde die Zahlungstermine nicht ein, hat er ohne Mahnung vom Zeitpunkt der Fälligkeit an einen Verzugszins zu entrichten, der 5% über dem jeweiligen Diskontsatz der Schweizerischen Nationalbank liegt.

6. Informationspflicht

6.1 Die Parteien machen sich gegenseitig und rechtzeitig auf besondere technische Voraussetzungen sowie auf die gesetzliche, behördliche und andere Vorschriften im Bestimmungsland aufmerksam, soweit sie für die Erbringung der Beratungsdienstleistungen von Bedeutung sind. Weiter informieren sich die Parteien rechtzeitig über Hindernisse, welche die vertragsmässige Erfüllung in Frage stellen oder zu unzweckmässigen Lösungen führen können.

7. Datenschutz

7.1 Die für die Beratungsdienstleistungen notwendigen Kundendaten werden vom Lieferant, sowie ihren Partnern im In- und Ausland gespeichert und für Vertragszwecke verarbeitet. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass die Kundendaten an Dritte weitergegeben werden. Kundendaten werden dabei nur zur Ausführung der gewünschten Dienstleistungen verwendet. Jede Person, über die Kundendaten erhoben werden, hat das Recht darüber Auskunft zu verlangen, welche Daten über sie bearbeitet werden. Jede Person kann die Berichtigung von Daten sowie die Streichung aus dem Datenregister verlangen. Wenden Sie sich dazu an: contact@greber-management.ch. Unter Kundendaten fallen Informationen wie Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail. Betroffen sind dabei sowohl natürliche als auch juristische Personen.

8. Urheberrecht

Das Urheberrecht sowie alle immateriellen Güterrechte an den vom Lieferant im Rahmen seiner Beratungsdienstleistungen erbrachten Leistungen liegen beim Lieferant.

9. Übertragbarkeit

9.1 Der Lieferant kann im Rahmen der Beratungsdienstleistungserbringung weitere Personen einsetzen oder beiziehen.

10. Gewährleistung und Haftung

10.1 Der Lieferant erbringt seine Leistungen mit der branchenüblichen Sorgfalt und nach bestem Wissen. Der Lieferant haftet nicht für Ereignisse, auf die er bzw. die von ihr beigezogenen Personen keinen Einfluss ausüben können. Der Lieferant ist in diesem Fall berechtigt, entschädigungslos vom Vertrag zurückzutreten und bei Verschulden der anderen Vertragspartei Schadenersatz zu verlangen.

10.2 Der Lieferant übernimmt keine Gewähr für den Erfolg. Insbesondere haftet der Lieferant nicht dafür, dass ein Geschäftspartner gefunden werden kann oder dass der Markterfolg des Kunden im gewünschten Ausmass eintritt.

10.3 Eine Haftung für allfälligen beim Kunden eingetretenen Schaden, insbesondere infolge Nichteintretens des gewünschten Erfolgs, Schlechterfüllung, Lieferverzug oder durch Folgeschäden, werden – soweit gesetzlich zulässig – wegbedungen.

11. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Gerichtsstand ist Sitz des Lieferanten. Der Lieferant darf jedoch auch das Gericht am Sitz des Kunden aufrufen.

Die Parteien werden sich bemühen, etwaige Streitigkeiten, die sich aus der Durchführung dieses Vertrages ergeben, auf gütlichem Wege beizulegen.

Soweit diese AGB keine oder keine anders lautenden Bestimmungen enthalten, ist für die zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnisse ausschliesslich schweizerisches Recht anwendbar.

Pfäffikon SZ, März 2016

Greber Management GmbH